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Suchmaschinen austricken (veraltet)

Wie man früher Suchmaschinen ausgetrickst hat, um ein höheres Ranking zu erreichen, kann man hier lesen.

Wenn die eigene Seite nicht so läuft, wie man es sich vorstellt, greifen manche zu nicht ganz sauberen Methoden, Suchmaschinen auszutricksen.
So wollen sie ein höheres Ranking und somit mehr Besucher erreichen. Viele Methoden sind aber bekannt und werden von den Suchmaschinen erkannt und ggf. geahndet.

Hier einige dieser schon erkannten Methoden:

Unsichtbarer Text:
Man passt die Textfarbe dem Hintergrund an, so dass der Text nicht mehr sichtbar ist. In dem versteckt man weitere Keywords.
Klingt einfach, aber zum Glück sind die Suchmaschinen dahintergekommen. Sie vergleichen die Textfarbe mit der Hintergrundfarbe und erkennen so versteckte Texte.

Kommentare im Quelltext:
Man versteckt Keywords in HTML-Kommentaren (<!-- ... --->). HTML-Kommentare sind im Browser unsichtbar und so ideal zum Verstecken von weiteren Schlagworten.
Aber aufgrund des großen Missbrauchs indizieren nur noch sehr wenige Suchmaschinen Kommentare.

Keyword-Spamming in MetaTags:
Auch eine Möglichkeit zum Fördern des Rankings war das Aufführen von Keywords, die gar nichts mit der Seite zu tun haben.
Findet eine Suchmaschine einschlägige Begriffe wie zum Beispiel "Free" oder "Sex", so testet sie den Inhalt der Seite ganz genau. Denn solche Begriffe sind statistisch gesehen einige der meistgesuchtesten Worte des Internets.

Doppelte Keywords in MetaTags:
Die häufigste und älteste Variante des Schummels ist das mehrfache Erwähnen gleicher Begriffe in den MetaTags. So findet man manchmal in den MetaTags am Anfang einen Begriff, in der Mitte des gleichen und am Ende noch einmal.
Auch das wird erkannt und geahndet. Dafür als kleine Tipp: Singluar und Plural und zusammengesetzte Worte zählen nicht als doppelte Erwähnung.

Und die Moral von der Geschicht'? Schummeln bringt es nicht!


Geschrieben von Phil Marx am 18.06.2004 (4430x gelesen)
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